Wenn der Winter vorbei ist und die Heizkostenrechnung ins Haus flattert, erleben so manche Verbraucher ihr blaues Wunder. Damit soll jetzt Schluss sein – besonders in der heutigen modernen Zeit, in welcher bei Neubauten ein energieeffizientes Bauen und Wohnen klar im Vordergrund steht. Was ist aber mit alten Häusern sowie Altbauwohnungen? – Wir haben die Antwort: Um die Energiekosten nachhaltig senken zu können, ist eine energiesparende Sanierung des jeweiligen Hauses bzw. der Wohnung unumgänglich. Doch von der Energieschleuder bis zum wahren Sparwunder ist es oft ein weiter, langer und vor allem mühsamer Weg …
Sollten Sie in naher Zukunft Ihren Wunsch nach einem Eigenheim im Sinne eines Hauses bzw. Reihenhauses verwirklichen, dann machen Sie es von Anfang an richtig: Wählen Sie ein passendes und energieeffizientes Heizsystem (Holz-Pellets, Wärmepumpen) sowie qualitativ hochwertige Fenster mit hoher Energiekennziffer. So können Sie im Hinblick auf eine optimale Wärmedämm-Qualität sicherstellen, dass Ihr Eigenheim möglichst niedrige Energiekosten verursacht.
Wohnen Sie jedoch in einer Eigentumswohnung bzw. Mietwohnung (Typ: Altbau) und haben jedes Jahr aufs Neue mit immensen Energiekosten zu kämpfen, dann sollten Sie die Überlegung an eine Sanierung anstellen. Bei Mietwohnungen muss natürlich Absprache mit dem jeweiligen Vermieter gehalten werden, welcher sich im Falle einer energieeffizienten Sanierung und guten Begründung, weshalb Sie diese Sanierung vornehmen möchten, an den anfallenden Kosten beteiligen muss. Große Wohnbauten mit Mietwohnungen werden oftmals generalsaniert.
Sollten Sie auf der Suche nach einer Mietwohnung bzw. Eigentumswohnung, beispielsweise auf http://www.immowelt.de, sein, so lesen Sie stets die Zusatz- und Detailinformationen – ganz egal ob es sich dabei um eine Wohnung in der Schillerstraße in Stuttgart oder eine großartige 5-Zimmer-Wohnung in Berlin handelt. Sie sollten auf jeden Fall sichergehen, dass die jeweilige Wohnung energieeffizient erbaut oder saniert wurde – ansonsten werden Sie mit nicht unerschwinglichen Energiekosten rechnen müssen. Derartige Immobilien-Portale wie beispielsweise www.immowelt.de führen im Rahmen der Detailinformationen zu Häusern und Wohnungen den Punkt „Heizung“ bzw. „Heizkosten“. Ist unter diesen Punkten eine Angabe gemacht, so können Sie sich im Vorfeld bereits ein Bild der anfallenden Energiekosten machen.
Sind Sie hingegen Besitzer einer Eigentumswohnung bzw. eines Hauses, welche/s Sie energieeffizient sanieren lassen möchten, dann geben wir Ihnen an folgend einige nützliche Hinweise, wie Sie bei der Sanierung vorzugehen haben:
- Effiziente Dämmung der obersten Geschoßdecke der Wohnung bzw. des Hauses
- Dämmung der ganzheitlichen Kellerdeckenunterseite
- Kauf und Einbau neuer Fenster mit optimaler Energiekennziffer (Alternative: Bestehende Fenster beibehalten und folglich sanieren, d.h. Einstellung der Beschläge, Erneuerung aller Dichtungen, Tausch der Fenstergläser gegen 3- bzw. 4-fach-Verglasung)
- Dämmung der Außenwände (möglich: neue Fassade inkl. Vollwärmeschutz)
- Möglichkeit der Trennung der Warmwasserbereitung von der Heizung – dies vor allem im Sommer durch das Nützen einer Solaranlage
- Sanierung des Heizsystems (Möglichkeit 1: Wechsel zu einem neuem und energieeffizienten Heizsystem wie Holz-Pellets oder Wärmepumpe ; Möglichkeit 2: Dämmung der Verteilleitungen, Einbau einer Regelung, eines Pufferspeichers sowie von Thermostatventilen, Wechsel zu einer anderen Heizungsumwälzpumpe)
- Anschaffung eines neuen Heizkessels – dies bewirkt aufgrund der ganzheitlichen thermischen Sanierung der Wohnung bzw. des Hauses eine merkbar geringere Heizleistung sowie damit verbundene niedrigere Energiekosten.